Emperor Designs · Aes Ars — Die Kunst der Bronze
Aes Ars · Emperor Designs · Handgegossene Bronze · Tschechien

Die Kunst der Bronze
2500 Jahre europäische Tradition

Die römischen Kaiser nannten es ihr begehrtestes Besitztum. Die Künstler Prags erhoben es zu einer kaiserlichen Kunst. Heute giessen die Meister Böhmens es erneut — jedes Stück einzigartig, jedes Stück uralten Ursprungs.

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Aes Corinthium — die legendäre Bronze
der römischen Elite

Die Römer nannten Bronze aes — und kein Aes war begehrter als das Aes Corinthium. Korinthische Bronze war eine legendäre Legierung aus Kupfer, Gold und Silber, die der Überlieferung nach beim Brand von Korinth 146 v. Chr. entstanden ist. Als die Stadt fiel und ihre Schätze verbrannten, schmolzen die Metalle zu etwas Neuem zusammen — einem Material von unvergleichlicher Wärme und Glanz, das kein Mensch absichtlich hätte erschaffen können.

Kaiser Augustus sammelte es leidenschaftlich. Cicero schrieb darüber mit kaum verhülltem Neid. Plinius der Ältere widmete ihm ein ganzes Kapitel in seiner Naturalis Historia. Eine Statue aus Aes Corinthium in Ihrem Atrium war das ultimative Statussymbol — der Beweis nicht nur von Reichtum, sondern auch von Raffinesse.

Doch die Geschichte der Bronze beginnt nicht in Rom. Sie beginnt viel früher — und endet, über Prag, in den Werkstätten Böhmens.

„Es gibt drei Arten von Korinthischer Bronze: die erste hat einen silbernen Glanz, die zweite ein goldenes Schimmern, die dritte — und begehrteste — hat beides in gleichem Maße."
Plinius der Ältere · Naturalis Historia · 77 n. Chr.

Von Rom über Prag
zu den Werkstätten Böhmens

Die Geschichte von Aes Ars verläuft wie ein ununterbrochener Faden durch 2500 Jahre europäische Geschichte — von den Bildhauern Roms, über den kaiserlichen Kunsthof Prags, zu den Giessereimeistern des modernen Tschechiens.

I
Roma · Griechenland · Antike
Die Geburt der Bronzestatue
Die Griechen vervollkommneten die Bronzestatue. Die Römer erbten diese Tradition und erhoben sie zu kaiserlicher Grandeur. Das Reiterstandbild des Marcus Aurelius auf dem Kapitol, die Riace-Krieger — Bronze war das Material der Götter und Kaiser. Das einzige Material, das Bewegung, Spannung und Leben festhalten konnte, wie Marmor es nie konnte.
II
Praha · Böhmen · 1576–1612
Der Kunsthof Rudolfs II.
Kaiser Rudolf II. von Habsburg machte Prag zur Kulturhauptstadt Europas. Er versammelte die grösste Kunstsammlung seiner Zeit und zog die besten Giessereimeister, Bildhauer und Künstler an seinen kaiserlichen Hof an der Moldau. Die böhmische Bronzegiessertradition, die er begründete, war unmittelbar in der italienischen Renaissance-Erbschaft des römischen Ideals verwurzelt.
III
Tschechien · Gegenwart
Die Erben Böhmens
Die tschechische Giessertradition ist eine der reichsten Europas — unmittelbar aus dem kaiserlichen Kunsthandwerk des Heiligen Römischen Reiches hervorgegangen. Die Handwerker von heute arbeiten mit denselben Techniken, die vor 500 Jahren von Rudolf II. nach Böhmen gebracht wurden: das Wachsausschmelzverfahren, die Handfinishierung, die Patina von Meistern aufgetragen, die ihr Handwerk von Vater auf Sohn weitergegeben haben.

Cire Perdue — das Wachsausschmelzverfahren

Die Technik, mit der die Aes Ars Skulpturen gegossen werden, ist dieselbe Technik, die die Griechen, die Römer und die Handwerker Rudolfs II. verwendeten. Sie nannten es cire perdue — das verlorene Wachs. Ein Prozess, bei dem ein Wachsmodell buchstäblich seinen eigenen Untergang bewirkt, um etwas Ewiges zu schaffen.

Das Wachsausschmelzverfahren · Cire Perdue
Dieselbe Technik wie der Römer, dieselbe Hand wie der Meister
I
Ein Wachsmodell wird von Hand geformt — jedes Detail, jeder Muskel, jeder Ausdruck von Hand angebracht
II
Das Wachsmodell wird in eine Keramikschale eingebettet. Das Wachs wird ausgebrannt — der verlorene Schritt
III
Flüssige Bronze bei über 1000 °C wird in die leere Schale gegossen. Nach dem Abkühlen wird die Keramik entfernt
IV
Das Stück wird vom Meister von Hand fertiggestellt und patiniert. Keine zwei Stücke sind identisch

Von Korinth bis Böhmen

146 v. Chr.
Korinth — Die Geburt des Aes Corinthium
Der Brand von Korinth schmilzt Gold, Silber und Kupfer zu einer legendären Legierung zusammen. Das Aes Corinthium ist geboren — das begehrteste Metall der römischen Welt. Kaiser Augustus und Cicero werden es als das Kostbarste sammeln, was existiert.
1.–2. Jh. n. Chr.
Rom — Die bronzenen Kaiser
Die römische Elite füllt ihre Villen und Paläste mit Bronzestatuen. Das Reiterstandbild des Marcus Aurelius wird gegossen — das einzige grossformatige römische Reiterstandbild, das die Jahrhunderte überstanden hat. Plinius schreibt seine berühmte Beschreibung des Aes Corinthium.
14.–16. Jh.
Renaissance — Die Wiederentdeckung der Bronze
Italienische Künstler entdecken die griechische und römische Bronzetechnik neu. Donatello giesst seinen David — den ersten freistehenden bronzenen Akt seit der Antike. Die Cire-Perdue-Technik wird erneut zum Standard für die bedeutendsten Skulpturen Europas.
1576–1612
Prag — Rudolf II. und der kaiserliche Kunsthof
Kaiser Rudolf II. von Habsburg macht Prag zur Kulturhauptstadt Europas. Er zieht die besten Giessereimeister an seinen Hof und begründet eine böhmische Tradition des Bronzegiessens, die unmittelbar in der italienischen Renaissance-Erbschaft des römischen Ideals verwurzelt ist.
Gegenwart
Aes Ars · Emperor Designs · Tschechien
In den Giessereien Böhmens, in der ununterbrochenen Tradition des kaiserlichen Kunsthofs von Prag, werden die Bronzeskulpturen von Aes Ars gegossen. Jedes Stück im Wachsausschmelzverfahren, jedes Stück von Hand fertiggestellt. 2500 Jahre europäische Bronzetradition, fortgeführt.
Aes Ars — handgegossene Bronzeskulpturen von Emperor Designs

Bronzeskulpturen für
Haus und Garten

Jedes Aes Ars Stück wird in Tschechien im Wachsausschmelzverfahren gegossen — derselben Technik, die die Griechen, die Römer und die Meister Rudolfs II. verwendeten. Von Hand fertiggestellt und patiniert. Keine zwei Stücke sind identisch. Ein Objekt für Generationen.

  • Handgegossen in Tschechien — böhmische Tradition
  • Wachsausschmelzverfahren — 5000 Jahre alte Technik
  • Von Hand fertiggestellt und patiniert
  • Jedes Stück einzigartig — keine Massenproduktion
  • Für Haus, Garten und Interieur
  • Europäisches Handwerk — generationenüberdauernd
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Alles über Aes Ars & Bronzeskulpturen

Was ist Aes Corinthium?+
Aes Corinthium war das begehrteste Metall im Römischen Reich — eine legendäre Legierung aus Kupfer, Gold und Silber. Der Überlieferung nach beim Brand von Korinth 146 v. Chr. entstanden, als die Metalle der brennenden Stadt zusammenschmolzen. Augustus und Cicero sammelten es leidenschaftlich. Eine Statue aus Aes Corinthium war das ultimative Statussymbol der römischen Elite.
Warum war Bronze für die Römer so wichtig?+
Bronze war das Material der Wahl für die bedeutendsten römischen Skulpturen. Es ermöglichte Bewegung, Spannung und Lebendigkeit, wie Marmor es nie konnte. Die berühmtesten Statuen — der Marcus Aurelius, die Riace-Krieger — bestanden aus Bronze. Es war das Material der Götter, Kaiser und Helden.
Was ist die kaiserliche Verbindung Tschechiens zur Bronze?+
Prag war die kaiserliche Residenz von Rudolf II. von Habsburg (1576–1612), dem kunstsinnigsten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Er versammelte die grösste Kunstsammlung Europas und begründete eine böhmische Tradition des Bronzegiessens, die in der Italienischen Renaissance und dem römischen Ideal verwurzelt war. Diese Tradition lebt bis heute fort.
Wie werden Bronzeskulpturen hergestellt?+
Im Wachsausschmelzverfahren (Cire Perdue) — eine über 5000 Jahre alte Technik, auch von den Römern verwendet. Ein Wachsmodell wird in Keramik eingebettet, das Wachs ausgebrannt und flüssige Bronze eingegossen. Nach dem Abkühlen wird die Schale entfernt und das Stück von Hand fertiggestellt und patiniert. Keine zwei Stücke sind identisch.
Wo werden die Skulpturen von Aes Ars gegossen?+
Alle Bronzeskulpturen von Aes Ars werden in Tschechien gegossen, in der ununterbrochenen Tradition der kaiserlichen Prager Bronzegiessereien. Tschechien besitzt eine der reichsten Metallbearbeitungstraditionen Europas, unmittelbar aus dem kaiserlichen Kunsthandwerk des Heiligen Römischen Reiches stammend.
Was bedeutet der Name Aes Ars?+
'Aes' ist das lateinische Wort für Bronze und Metall — die Römer sprachen von Aes Corinthium für die begehrteste Bronze. 'Ars' ist Latein für Kunst und Handwerk. Aes Ars: die Kunst der Bronze — die älteste und kaiserlichste Bildhauereitradition Europas.
“Dasselbe Metall, das die Kaiser Roms begehrten. Dieselbe Technik, die die Meister Prags perfektionierten. Gegossen in Böhmen, für Ihr Interieur.”
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